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Umwelt Kongresse

Der Klimawandel ist schon lange ein großes Thema, denn wenn es darum geht den Wettlauf mit der Zeit zu gewinnen, müssen die CO2-Emissionen enorm gesenkt werden, um den globalen Temperaturanstieg in den Griff zu bekommen. Aber damit ist es längst nicht getan, Forschung, Entwicklung und Innovationen müssen schleunigst umgesetzt werden, damit es unserer Umwelt endlich wieder besser geht. Weg mit all den bürokratischen Hürden, die den Fortschritt erneuerbarer Energie behindern!

Staatliche Zuwendungen für Projekte die umweltschädlich sind müssen endlich der Vergangenheit angehören, denn sie kosten dem Fiskus pro Jahr fast 48 Milliarden Euro. In Zeiten der Rekordverschuldung ist das für alle Steuerzahler ein Schlag mitten in das Gesicht, aber leider ist diesbezüglich noch lange kein Ende in Sicht.

Zahlreiche Umweltkongresse haben gezeigt, dass erfolgsversprechende Technologien erforscht worden sind. Bürgerinnen und Bürger diskutierten mit Politikern und Experten auf dem ersten Kongress des Zukunftsdialogs am 7. Mai 2010 über Ideen und ihre Zukunft. Auch auf dem Umwelt Kongress in Bad Ischl wurden neue Zukunftstechnologien vorgestellt, um die möglichen Folgen des Klimawandels erst gar nicht eintreten zu lassen. Alles drehte sich um die Reduzierung des jährlichen CO2-Ausstoßes und um erneuerbare Energien. Nicht nur das Klima würde profitieren, sondern auch die Menschen durch die damit verbundene Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Mittlerweile ist jeder Industriezweig betroffen, so auch die internationale Schiffsbauindustrie. Diese rückte besonders in den Focus des Umweltschutzes. Die weltweite Shipbuilding, Machinery & Marine Technology Messe zeigte, dass Themen wie Meeresumweltschutz und Umweltschutztechnologien mittlerweile Zeichen setzen. Sie fand vom 7. September bis zum 10. September 2010 in Hamburg statt, Schirmherrin der Veranstaltung war Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Anlässlich dieses Kongresses wurde besonders auf die notwendige Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoß der Schiffe hingewiesen. Berechnungen haben ergeben, dass die Schifffahrt am weltweiten Kohlendioxyd-Ausstoß einen Anteil von 4,5% hat. Die Welthandelsflotte transportiert zwar 90% der gesamten Waren über die Weltmeere, trotzdem ist das der Umwelt gegenüber unverantwortlich. Schiffe werden überwiegend mit Schweröl befeuert, was sehr hohe Schwefel- und Stickoxid Emissionen zur Folge hat. Auch hier sollen Umweltbestimmungen in Form von Grenzwerten Einhalt gebieten. Die Grenzwerte wurden mittlerweile von 1,5% auf 1% reduziert, ab 2020 gelten noch strengere Vorgaben.

Man setzt vor allem wegen seiner Umweltfreundlichkeit auf neue Antriebsenergien wie Flüssiggas, denn es enthält weniger Schwefel und Kohlenstoff. Als mögliches Ziel für die Umsetzung wurde das Jahr 2035 genannt. Bis dahin gibt es noch sehr viel zu tun, Lager für LNG (Liquid Natural Gas) müssen in den Häfen errichtet und LNG Tanker müssen gebaut werden. Auch hier profitiert nicht nur die Umwelt, sondern der Mensch durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Auf der Shipbuilding, Machinery & Marine Technology Messe waren aus 58 Nationen über 2.000 Unternehmen präsent. Deutschland als Gastgeberland wartete mit 699 Ausstellern auf, auf Platz zwei folgte die Niederlande mit 158 Firmen, Platz drei belegte China mit 115 Ausstellern. Ein hochkarätiges Rahmenprogramm, Symposien und Konferenzen und cirka 150 Workshops deckten alle relevanten Themen der Schiffbaubranche ab.
Die Zahl der Besucher betrug mehr als 50.000, die Messeleitung war regelrecht überwältigt. Der nächste Termin für den Umwelt Kongress steht schon fest, vom 4. September 2012 bis zum 7. September 2012 ist Deutschland wieder Gastgeberland.