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Umwelt Projekte in Schulen

Das Thema Umwelt ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder sehr interessant. Kinder machen sich zwar grundsätzlich ihr eigenes Bild von der Welt, wenn es jedoch um die Umwelt geht, erkennen sie oftmals schon im Vorschulalter wie wichtig umweltbewusstes Verhalten sein kann. Ob es nun um den richtigen Umgang mit Wasser oder um Energieeinsparung geht, Kinder lernen bereits im Vorschulalter viel über das Umweltbewusstsein.

In Schulen gehört es längst zum Alltag, dass Umwelt-Themen angesprochen werden und zahlreiche Aktivitäten stattfinden. Es ist wirklich ganz erstaunlich, wie ernst Kinder und Jugendliche das Thema Umwelt nehmen. Verschiedene Projekte haben gezeigt, dass Zusammenhänge schnell erkannt und wichtige Maßnahmen umgesetzt werden. Oftmals führen die Ergebnisse der Umwelt Projekte in Schulen selbst Lehrerinnen, Lehrer und Eltern zu ganz neuen Erkenntnissen. Kinder sind nicht nur neugierig, sondern auch wissensdurstig, sie lernen spielerisch ihre eigene Zukunft zu beeinflussen und zu gestalten. In verschiedenen Umwelt Projekten wird ihnen wichtiges Fachwissen vermittelt. Sie lernen gezielt wie sie durch Beobachtung und Forschung ihren Lebensstil nachhaltig gestalten können, da die Projekte in den Schulen meist einen direkten Bezug auf die eigene Lebenswelt haben.

Auch in den Förderleitlinien der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ist die Vermittlung von Wissen über die Umwelt aufgeführt. Sie fördert mit Stiftungsgeldern ebenso Umwelt Projekte an Schulen. Ein bemerkenswertes Projekt zur Umweltbildung wurde beispielsweise mit rund 47.000 Euro gefördert. Im Grünen Klassenzimmer wird Grundschülern durch Theorie und Praxis beigebracht, wie sie sich mit dem Thema Umweltschutz auseinander setzen können. Das Projekt wurde von der Kreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern gestartet. Es geht im Einzelnen darum, eine Methode zu entwickeln, Grundschülern Begriffe, Themen und Strategien in Sachen Umweltschutz verständlich machen zu können. An diesem Projekt sind insgesamt fünf Grundschulen beteiligt. Die Projektdauer beträgt insgesamt drei Jahre. Es beinhaltet Unterrichtseinheiten und Exkursionsangebote, welche als Theorie-Grundlage dienen. Die auf dem Lernplan stehenden Themen Waldökosysteme und Wasser sind in drei Lernmodule eingeteilt. Genau genommen sind es sogar sechs Lernmodule, da jeweils drei Module für die Drittklässler und drei für die Grundschüler der vierten Klasse vorgesehen sind. In den einzelnen Modulen geht es beispielsweise um den Wald als einer der größten Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Ein weiterer Lebensraum ist das Wasser, wofür ebenfalls ein Lernmodul zur Verfügung steht. Die beteiligten Schulen arbeiten eng mit Jägern, Fischern, Landwirten und Naturschützern zusammen.

Ein weiteres von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördertes Projekt zum Thema Umweltschutz in Schulen setzt sich mit dem Thema Wirtschaft auseinander. Jugendliche sollen hier in Juniorfirmen nachhaltiges Wirtschaften lernen. Dieses Projekt erhält außerdem vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden Württemberg weitere Unterstützung. In diesem Projekt widmen sich Berufsschüler und Gymnasiasten einer Geschäftsidee, wobei das Verstehen unternehmerischer Strukturen der Schwerpunkt ist. Alle betriebliche Prozesse wie Verkauf/Marketing, Abrechnung, Produktion und Qualitätskontrollen müssen von den Juniorfirmen selbständig geführt werden. Entsprechend dem Vorbild nachhaltigen Wirtschaftens soll Unternehmerisches Denken und Handeln gefördert werden. Unterstützt werden sie dabei von Kooperationspartnern und sogenannten Nachhaltigkeits-Unternehmen. Die Veranstaltungen des Projekts finden jeweils an Wochenenden statt, so dass die Schule keinesfalls zu kurz kommt.
Zentrales Ziel des Projekts ist die Förderung unternehmerischen Denkens und Handelns unter dem Leitbild nachhaltigen Wirtschaftens.